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UpCam im Interview

Bevor das Interview beginnt will ich mich ganz herzlich für die Kooperation mit Upcam bedanken! 

 

Wie ist die Firma UpCam entstanden?

Die Marke upCam existiert seit 2014. Allerdings baut das Unternehmen auf Erfahrungen im Bereich der Herstellung von Überwachungskameras und dem Betrieb von Cloud-Plattformen bereits seit dem Jahr 2009.

Seit 2012 betreiben wir eine herstellerübergreifende Cloud-Überwachungslösung, die von unserem Geschäftsführer Frederik V. Weber entwickelt wurde und seitdem unter der eingetragenen Marke „CloudCorder“ verfügbar ist.

2014 sind die ersten beiden upCam Modelle, eine Innenkamera Cyclone und eine Außenkamera Tornado(Anzeige), auf den Markt gekommen und erfreuen sich seit dem großer Beliebtheit. Für diese Modelle wurden die 30 populärsten IP Kamera Modelle genau analysiert und die hochwertigsten Komponenten für unsere upCam‘s verwendet.

           

Welche Unternehmensphilosophie verfolgt Ihr?

Unser Ziel ist es unseren Kunden hochwertige IP-Überwachungskameras zu einem bezahlbaren Preis anbieten zu können. Egal ob für den privaten oder den geschäftlichen Bereich. Egal ob für Einsteiger oder für Profis.

Gleichzeitig entwickeln wir möglichst einfach zu bedienende Produkte, sodass auch Personen ohne besondere Vorkenntnisse unsere Überwachungskameras nutzen können.

Die Zufriedenheit unserer Kunden steht dabei immer an erster Stelle. Daher ist es selbstverständlich für uns, dass unser technischer Support bei Fragen und Problemen immer mit einem offenen Ohr bereit steht. Egal ob per E-Mail oder Telefon wir helfen Ihnen sehr gerne.

 

Was für Ziele habt ihr für die Zukunft geplant?

Wir wollen unsere Produkte und unsere Software stetig noch weiter verbessern und unseren Service konstant auf dem hohen Niveau halten, wie es unsere Kunden von uns gewohnt sind.

Es sind bereits einige neue upCam Modelle in der Entwicklung. Unser Ziel ist es für jedes Überwachungsszenario unserer Kunden eine geeignete Lösung bieten zu können.

 

 

Wie verläuft der Prozess, um eine Kamera herzustellen?

Entwicklung und Vorbereitung:

Zunächst werden Gehäuseformen entwickelt, welche für den späteren Prozess verwendet werden. In unseren ersten Modellen hatten wir öffentlich zugängliche Formen verwendet um Kosten zu sparen. Mittlerweile verwenden wir unsere eigenen Gehäuseformen, welche unsere individuellen upCam-Merkmale zeigen.

Ebenso muss bereits vor der Produktion über Prototypen die Software für das Modell angepasst werden, damit alle Funktionen am Ende so laufen wie gewünscht.

Für ein neues Modell müssen vor der Massenproduktion ebenso die Leiterplatinen individualisiert werden. Teilweise kann man sich an Standard-Komponenten wie WiFi-Chips bedienen und diese einbauen. Bei Sonderfunktionen wie der Nachtsicht müssen Dinge wie LED-Boards und Steuereinheiten bei einem neuen Modell jedoch zunächst individualisiert werden.

 

Vorproduktion:

Nach der Individualisierung der Boards folgt die Vorproduktion. Hierbei werden alle Boards bestückt mit allen nötigen Komponenten, Chips und Sensoren.

Die Bestückung erfolgt durch Hochleistungs-Bestückungsmaschinen von FUJI. Nach der Bestückung werden die Vorprodukte in einem Hitzekanal fest mit dem Board verschmolzen. Im Anschluss werden die Schaltkreise auf ihre Funktionalität überprüft.

 

Zusammensetzung und Qualitätssicherung:

Nach der Vorproduktion erfolgt die Zusammensetzung.

Dabei verläuft alles in einem streng geregelten Ablauf:
Unmittelbar vor Beginn der Zusammensetzung müssen alle für die Arbeiten benötigten Materialeien, sowie die Vorprodukte am Fließband parat liegen, um diesen Prozess so schnell und kosteneffizient ablaufen zu lassen:

  1. Zuerst wird der Sensor mit dem Infrarot-Cut-Filter bestückt und mit der Linse zusammen geführt. Dies geschieht in einem Staubfreien Raum, um den Sensor vor Verschmutzung zu schützen.
  2. Danach wird die Sensor-Einheit in das Gehäuse eingesetzt
  3. Im Anschluss werden die Einheiten mit der Hauptplatine aus der Vorproduktion verbunden
  4. Weitere Komponenten werden je nach Modell angebracht
  5. Das Gehäuse wird geschlossen und alle Funktionen der Kamera getestet
  6. Im Anschluss wird die Kamera in einem Testraum für mehrere Tage einem Belastungstest unterzogen, um die Qualität der Lötstellen und der anderen Komponenten sicherzustellen.
  7. Zu guter Letzt werden die Kameras aus dem Testraum verpackt und die Packungen mit den nötigen Zubehörteilen bestückt.

 

Wie wichtig ist euch in der heutigen Gesellschaft die Sicherheit?

 Das Thema Sicherheit spielt in der heutigen Gesellschaft eine immer größer werdende Rolle. Die Einbruchszahlen steigen stetig an und das Sicherheitsgefühl der Menschen sinkt. Es gehört zum gewohnten Bild, dass öffentliche Plätze und Bereiche mit Kamerasystemen überwacht werden.

Mit unseren upCams soll unseren Kunden das Gefühl der Sicherheit zurückgegeben werden. Sie können von unterwegs immer genau schauen, ob zuhause alles in Ordnung ist. Wenn doch mal etwas nicht stimmen sollte, gibt es verschiedene Möglichkeiten sich über die Geschehnisse zuhause informieren zu lassen (z.B. E-Mail Benachrichtigung) und so die richtigen Maßnahmen einzuleiten. 

Gleichzeitig legen wir einen hohen Wert auf Datensicherheit. Unsere Firmware ist so programmiert, dass sie durch unberechtigte Personen absolut nicht manipuliert werden kann. Bei einigen Wettbewerbern ist es hingegen der Fall, dass man unbefugt auf die Kamera zugreifen kann und Einstellungen verändern kann; – bedingt durch bewusst offen gelassene Lücken in der Software zwecks Geräteverwaltung. Dies ist bei uns ausgeschlossen. Es gibt keine offenen Verwaltungs-Ports, welche manipuliert werden können und auch die Benutzereingaben werden so gefiltert, dass Manipulationen sich nicht auf das Gerät auswirken.  – Zudem übertragen wir das Live-Bild in unserer Peer-to-Peer-Lösung erst wenn eine verschlüsselte Verbindung (via AES-192) aufgebaut ist.
So kann niemand das Live-Video der Kamera unbefugt mitschauen – und unsere Kunden können sicher sein, dass niemand außer sie selbst auf ihre upCam zugreifen kann.

 

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upCam Cyclone HD S+ upCam Hurricane HD PRO IP Kamera upCam Tornado HD PRO
Modell upCam Cyclone HD S+upCam Hurricane HD PRO IP KameraupCam Tornado HD PRO
Bewertung
Auflösung1920x1080Pixel1080Pixel1080Pixel
Nachtsicht
Mikrofon
Lautsprecher
E-Mail-Alarm
Kaufen auf *Kaufen auf *

 

Auf was sollte man beim Kauf einer Überwachungskamera achten?

Im Grunde kann man dies in drei Aspekte unterteilen:

1. Den passenden Hersteller finden:

Bietet der Hersteller ein für das gewünschte Szenario passende Lösung?
Bei der Wahl des Herstellers ist zudem darauf zu achten, ob dieser eine Gesamtlösung für das
gewünschte Anwendungsszenario hat. Man sollte sich als Käufer im Klaren sein, was die
Anforderung ist wenn man nur seine Katzen beobachten möchte – oder ob man eine über
mehrere Standorte verteilte Franchise-Kette mit Überwachungskameras ausstatten möchte.
(upCam bietet für beides Lösungen.) Es empfiehlt sich jedoch, beim Hersteller vor dem Start
einer komplexen Realisierung einmal anzurufen, damit der Hersteller wiederum die passende Software empfehlen kann. Je nach Anwendungsszenario sollte man eine andere, besser passende Software verwenden.

Bietet der Hersteller auch einen kompetenten Technischen Support falls Fragen aufkommen? Beim Kauf einer Innenkamera sollte man immer darauf achten, dass vom Hersteller ein technischer Support angeboten wird. IP Überwachungskameras sind komplexe technische Geräte. Hier ist es wichtig, dass man einen kompetenten Ansprechpartner hat, wenn es bei der Installation doch einmal zu Problemen kommt.

upCam bietet für jedes Szenario eine passende Lösung – egal ob im Innen– oder Außenbereich – ob für die private Nutzung oder die Integration in ein Unternehmen.

 

2. Das passende Modell finden:

Beim Kauf einer Überwachungskamera, bzw. IP Kamera ist besonders auf die Kompatibilität mit den gewünschten Endgeräten zu achten. Funktioniert die Überwachungskamera auch auf dem Endgerät welches man nutzen möchte? Welche Möglichkeiten gibt es zur Aufnahme des Geschehens? Gibt es internen Speicher oder auch Cloud-Speicher (falls man das als Sicherung bevorzugt). Soll die Überwachungskamera innen oder außen betrieben werden? – Man sollte über seine persönliche Anforderung im Klaren sein. Somit kann man einen Fehlkauf vermeiden und die best-geeignete Überwachungskamera finden.

upCam bietet eine Hohe Kompatibilität mit verschiedensten Endgeräten:  Wir bieten eigene Apps für iOS und Android, sowie auch Ansicht-Möglichkeiten an jedem Windows PC oder Linux-Rechner – oder auch für den Mac. Diese sind allesamt kostenlos. Die Kompatibilität der upCam Überwachungskameras ist mittlerweile so ausgeweitet, dass wir auch die Ansicht über diverse Smart TV’s (wie z.B diejenigen von Samsung und Co.) realisieren können.
Eine Auswahl an diversen (und größtenteils auch kostenlosen) Speichermöglichkeiten ist ebenso bei jeder upCam gegeben.

 

3. Die Gesamtkosten kalkulieren:

Nach der Wahl des Herstellers und Modells sollte man auch ein Auge auf die Folgekosten werfen.
Wichtigste Aspekte sind: 

  • Ist Zubehör zum Betrieb am Einsatzort nötig oder kann die Kamera ohne Zubehör betreiben
  • Sind z.B. LED Scheinwerfer nötig oder bringt die Kamera auch ohne ein gutes Nachtbild?
  • Optimaler Weise sollte ein Objektiv mit breiter Brennweite [„Weitwinkel“] bereits eingebaut sein. Wenn nur ein Standardobjektiv verbaut ist, kann es sein dass man am Einsatzort nicht alles auf einem Bild sehen kann. Einige Hersteller verbauen Weitwinkel-Objektive direkt ab Werk – andere Hersteller bieten diese nur als Zubehör an und berechnen auch Montagekosten. 
  • Falls man eine Außenkamera bestellt, ist diese auch für Minusgrade geeignet? Manche Hersteller statten ihre Kamera direkt mit entsprechenden Frost-Präventionen aus, sodass auch der Betrieb bei tiefen Minusgraden möglich ist. Manche Hersteller führen nur bestimmte Modelle die Frostsicher sind – und manche Hersteller bieten ein Upgrade wie z.B. Heizung an, welches dann erst die Kamera Frostsicher macht. Hier ist dann jedoch ein Blick auf die Kosten des Zubehör und Montage zu werfen, bevor man sich voreilig entscheidet. 

Gibt es eine Aufnahmemöglichkeit? Ist z.B. eine SD Karte im Lieferumfang?
Viele Kameras haben keine interne SD Karte. Dann kann man meist nur auf einem ständig laufenden PC aufnehmen oder man muss sich ein NAS Gerät anschaffen. Ein dauerhaft laufender PC verursacht hohe Stromkosten, welche übers Jahr gut und gerne 120 bis 350 Euro auf der Stromrechnung betragen können! Ein NAS Gerät ist ebenfalls mit Stromkosten und Anschaffungskosten für das Gerät und Festplatten verbunden, sowie mit Wartungsaufwand. – Daher kann eine interne SD Karte eine kostengünstige Alternative sein. – Oder auch die Buchung eines Online-Speichers wie z.B. der CloudCorder  – Dieser ist zwar mit Kosten verbunden, jedoch sind die Gesamtkosten für eine derartige Lösung weitaus niedriger als ein dauerhaft laufender PC oder ein zusätzliches NAS-Gerät.

Hinweis: Nicht alle Online-Speicher eignen sich als Überwachungskamera-Speicher. Die meisten Speicher wie z.B. Google Drive, Microsoft OneDrive, etc. sind rein „statische“ Speicher und haben keine praktische Oberfläche zur Auswertung von Bild- und Videoaufnahmen einer Überwachungskamera. Es gibt nur wenige „echte“ Überwachungskamera-Speicher Anbieter. Diese sind aufgrund der Komplexität der Technologie und Server-Rechenleistung stets mit Kosten verbunden und können nicht mit gängigen Kostenlos-Speichern verglichen werden. – Wer kostenlos speichern möchte, der sollte am besten auf eine interne SD Karte zurückgreifen.

 

  • Und noch ein wichtiger Aspekt im Bezug auf aktuelle Neuerungen der Internetanschlüsse in Deutschland:
    • Kann die Kamera auch über IPv6 von unterwegs erreicht werden?
      Hintergrund ist, dass in Deutschland immer mehr Anbieter ihren Internetanschluss von IPv4 auf IPv6 umstellen. Bei IPv4 war es möglich, über eine „Portweiterleitung“ und „DDNS“ von Außerhalb auf die Überwachungskamera zuzugreifen. – Bei IPv6-Anschlüssen ist leider keine Portweiterleitung mehr möglich. – Hierbei ist zwingend eine „Peer-to-Peer“-Verbindung (kurz „P2P“) nötig. Diese sind in der Regel auch verschlüsselt und sicherer als eine herkömmliche Portweiterleitung. Daher am besten beim Kauf darauf achten, ob die IP Kamera bereits eine „P2P“-Funktion hat.

 

upCam bietet mit dem „all-in-one“-Prinzip eine kostengünstige Lösung, da für die meisten Anwendungsszenarien kein Zubehör benötigt wird. Die IR-LEDs sind stark genug, um auch größere Distanzen nachts auszuleuchten, ohne externe LED Strahler – die Außenkameras kommen bestens ohne zusätzliche Heizung durch den Winter und die gängigen Modelle haben auch eine kostenlose micro-SD Karte im Lieferumfang, sodass Aufnahmen kostenlos gespeichert werden können.

Letztendlich sollte man logischer Weise darauf achten, dass man keine totalen Billigprodukte kauft. Bei einer IP Kamera die besonders auffällig günstig ist, ist oftmals auch ein Haken an der Sache. Wenn man bei einem x-beliebigen Hersteller Kameras kauft, welche konkurrenzlos günstig erscheinen, dann kann man nicht erwarten, dass hochwertige langlebige Komponenten bei der Produktion verwendet werden. Ebenso kann man von Billig- IP Kameras auch nicht erwarten, dass die Software zuverlässig stets zuverlässig funktioniert.

Bei upCam legen wir einen hohen Wert auf die Langlebigkeit unserer Komponenten und auf ordentlich funktionierende Software-Lösungen. Wir sind uns bewusst dass wir mit diesem Ansatz nicht die billigsten IP Kameras am Markt anbieten können, allerdings ist unser Ziel stets das optimale „Preis-Leistungs-Niveau“ zu erzielen – und wir arbeiten jeden Tag dafür, dass wir dieses Niveau halten, sodass upCam für jedermann die optimale Wahl ist.

Vielen Dank für das interessante Interview! Hier geht es zu allen Kameras von Upcam: Amazon.de(Anzeige)

Besonders beliebt ist die HiKam q7 Wireless IP Kamera.



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