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Ein Handy als Überwachungskamera, geht das?

Jeder will das neueste und beste Handy haben, doch was passiert mit den alten Geräten? Viele lassen sich natürlich verkaufen, doch das gilt längst nicht für alle Modelle. Oft lohnt sich ein Verkauf aufgrund des Preises nicht, dann landet das Handy einfach in der Schublade. Liegt auch in deinem Fach rechts daneben gerade ein altes Telefon drinnen? Es ist schade, wenn es Tag für Tag ungenutzt gelagert wird, wie wäre es beispielsweise das Handy als Überwachungskamera einzusetzen?

Täglich passieren Einbrüche in Häuser und Kellerräume, da kann eine solche Alternative definitiv nicht schaden. Die effektivste Lösung ist immer alle noch so kleinen Möglichkeiten zu nutzen, am Ende zählt der Gesamteindruck.

 

Ein Handy als Überwachungskamera nutzen – geht das?

Ja das geht. Das Prinzip beziehungsweise die Anforderungen sind auch denkbar einfach, denn es werden lediglich zwei Android-Geräte und ein Google-Konto benötigt. Eins ist natürlich die Überwachungskamera, das andere dient als Monitor. Es muss auch nicht unbedingt ein Smartphone sein, es funktioniert auch mit einem Android-Tablet. Von Haus aus wird die Funktion „Handy als Überwachungskamera“ natürlich nicht unterstützt, es muss mit einer entsprechenden App aus dem Store nachgeholfen werden. Da alle erfolgreich getesteten Apps kostenlos sind, fallen in dieser Situation keine Kosten an. Nur die Stromversorgung und die Internetkosten sind zu beachten.

 

Wie funktioniert das Handy als Überwachungskamera?

Einer der beliebtesten Apps für diesen Zweck ist „Alfred“. Das Programm muss auf beiden Geräten installiert und eingerichtet werden. Im Grunde genommen reichen ein Google-Konto und die Auswahl als „Überwachungskamera“ oder „Monitor“ aus. Anschließend wird die Kamera an ihre Position gestellt und übermittelt das Bild an das andere Smartphone. Dies kann per WLAN oder per SIM-Karte (mobile Daten) erfolgen. Es ist auch nicht unüblich, dass der Blitz des Telefons mit nur einem Klick eingeschaltet werden kann. So kann auch bei Dunkelheit das Handy als Überwachungskamera eingesetzt werden. Um die Batterie zu schonen, wird das Display während der Überwachung ausgeschaltet. Eine Kurzanleitung über die Funktionsweise sieht wie folgt aus:

 

  • App auf beiden Smartphones installieren
  • Internetverbindung sicherstellen
  • App einrichten
  • Überwachungskamera ausrichten
  • Bilder übers zweite Gerät abrufen

 

Im Eifer des Gefechts dürfen wichtige Details nicht vergessen werden. Das gilt aber zum Beispiel auch für Überwachungskameras im Auto. In erster Linie ist die Stromversorgung extrem wichtig. Da der Akku relativ schnell leer wird, sollte ein Energiespender per USB sichergestellt sein. Bei Verwendung einer SIM-Karte ist das inkludierteDatenvolumen zu beachten. Entweder wird es teuer, oder das Volumen reicht einfach nicht aus. Die bessere Alternative ist immer ein WLAN-Netzwerk. Gedanken um eine sichere Befestigung sind ebenfalls nicht verkehrt. Zusammenfassend gilt also:

 

  • Stromversorgung herstellen (zum Beispiel mit einer USB-Verbindung)
  • auf ausreichend Datenvolumen achten
  • Smartphone sicher befestigen (beispielsweise mit einer Handyhalterung)

 

 

Wie sieht das Ganze in der Praxis aus?

 

 

Der Nutzen einer „Handy-Überwachungskamera“

Ein Handy als Überwachungskamera kann im Großen und Ganzen mit einer normalen Kamera mithalten. Das Live-Bild wird übertragen und bei Alarmwird der Nutzer informiert. Zwar kann es von App zu App Unterschiede geben, diese fallen aber meist minimal aus. Nicht selten kann auch akustisch kommuniziert werden, das verschreckt die ungebetenen Gäste in vielen Szenarien. Im Grunde genommen kann das Telefon also problemlos als Babyphone, für Garagen, für Kellerräume und generell gegen Einbruch eingesetzt werden. Auch der Flur oder das Büro lässt sich damit überwachen. Wenn ein sicherer Halt gegeben ist und die Umgebung stimmt, dann gibt es nur wenige, nicht empfehlenswerte Orte.

 

Für den Outdoor-Bereich ist das Smartphone als Überwachungskamera nicht geeignet. Zwar sind manche Modelle resistent gegen Wasser, doch Kälte und Hitze könnten Schäden verursachen. Die Geräte sind eben nicht für den dauerhaften Betrieb im Freien konzipiert worden, egal, um welche Marke es sich handelt. Draußen ist das Handy als Überwachungskamera also keine gute Lösung

 

Ist jedes Smartphone als Überwachungskamera einsetzbar?

Nein, damit ein Handy als Überwachungskamera eingesetzt werden kann, muss Android als Betriebssystem installiert sein. In der Regel ist das auch in 99 % der Fälle so, nur zu früheren Zeiten setzten die Hersteller auf eigene Systeme. Ansonsten muss logischerweise die Kamera noch funktionieren und es ist eine Internetverbindung erforderlich. Utopische Anforderungen gibt es nicht, nahezu alle Modelle eignen sich als Sicherheitskamera. Am Ende sind sie mit günstigen Überwachungskameras aus der Elektroabteilung zu vergleichen.



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